SENSATIONELLER SAISONAUFTAKT !

1. November  2003

    THE  STORY   


Mitten Im Herzen Deutschlands, noch keine 20 km von Kassel entfernt, lag der Austragungsort der Int. Deutschen Meisterschaft Hann. Münden. Ein schönes Fleckchen Erde, eingerahmt von riesigen Wäldern und einer imponierenden Flusslandschaft. Gleich am Stadteingang prangte das Schild
WESERBERGLAND-HALLE und so dachten viele, sie wäre leicht zu finden. Allerdings ist der Sport- und Hotelkomplex rund um diese Halle so groß, dass es zumindest beim Schreiber dieser Zeilen erste Irritationen gab. Zuerst fuhr er zu einer Sporthalle, in der gerade ein Handballspiel zu Ende gegangen war; die zweite Halle in 300 m Entfernung schien dann die richtige zu sein. Aber auch dort gab es keinen Bodybuilder zu sehen, sondern einige Jugendliche, die Tischtennis spielten. Blieb noch der riesige Hotelkomplex, ein Kurzentrum von Dorfgröße. Wahrscheinlich die Zukunft. In diesem Kurzentrum schlängelte sich eine Straße, die sich nach einigen hundert Metern endlich in ein bekanntes Bild verwandelte. Ganz klar, Bodybuilder und ihre Fans. Nun war die Irrfahrt beendet. Ein entrüsteter Veranstalter teilte mir am Eingang mit, dass seine Wegweiser zur Halle (Stückpreis  20 Euro) in der Nacht alle abgehängt worden waren. Immerhin noch besser, als wenn sie in verkehrte Richtungen gehängt worden wären, dachte ich insgeheim.

Im Trubel vor dem Eingang und des Foyers spürte man jetzt deutlich, dass es heute um etwas ging. Um die Titel der DEUTSCHEN NEWCOMER, der DEUTSCHEN MEISTERSCHAFT und letztlich wollten die Besten ja zur WFF-WM nach Moskau.
Ein Rundgang durch die Halle befriedigte selbst kritischste Zeitgenossen. Die Bühne war groß, die Musikanlage perfekt, die Umkleidemöglichkeiten für die Athleten riesig, die sanitären Anlagen wie in einem 5-Sterne Hotel. Etwas Unruhe auf einmal, weil nicht genügend ´Spiegel´ im Aufwärmbereich waren, aber das Übel wurde in minutenschnelle behoben. Die Bewirtung der Gäste fand in angenehmen Ambiente statt. Alles in allem waren die Rahmenbedingungen gut.

Pünktlich mit nur (!) 20 Minuten Verspätung fing dann die Veranstaltung an. Moderator Thomas Hofmann, übrigens nicht mit dem NABBA Präsidenten verwandt, begrüßte das anwesende sachkundige Publikum. Zuerst fand die NEWCOMER statt, dann war Pause; anschließend Siegerehrung und sofort danach die Int. DM, bei der die besten Newcomer noch teilnehmen durften. Eine athletenfreundliche Entscheidung des Verbandes. Wie gewohnt betraten die Junioren die große Bühne. Ein herrlicher Anblick.

Bevor wir über die Platzierungen und Titelkämpfe im Einzelnen berichten, wollen wir diesmal mit Abkürzungen agieren, um dem Leser das spannende Geschehen schneller und prägnanter darzustellen.

Dazu eine Erklärung:

NEW   steht für Int. Deutsche Newcomermeisterschaft
DM  steht für Int. Deutsche Meisterschaft
JU-FI  steht für Junioren Fitness
JU-LEI  steht für Junioren Leistung
JU-ATH  steht für Junioren Athletik
JU-SU  steht für Junioren Superbody
MÄ-FI  steht für Männer Fitness
u.s.w.


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Stefan Wolff


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Sven Hoffmann


In der
JU-FI belegte STEVE BORNKESSEL bei der NEW Rang 2, der DM Rang 3. Der gut aussehende STEFAN WOLFF gewann die NEW und wurde bei der DM lediglich von Routinier SVEN HOFFMANN geschlagen. Sven ist derzeit wohl der beste Fitness-Junior Deutschlands.

Mit viel Symmetrie und Harmonie, sehr guter Präsentation und Ausstrahlung holte sich DANIEL LUCKA den Sieg sowohl bei der NEW, als auch bei der DM in der JU-LEI. Jeweils Zweiter wurde PATRYK  WOLEJKO, der etwas definierter wie Daniel war, aber durch einige Präsentationsschwächen und taktische Fehler den Sieg verschenkte. Aber dies weiß der intelligente junge Mann aus NRW selbst. Dritter bei der NEW und Vierter bei der DM wurde CHRISTAN HEISTER. Der dritte Rang bei der DM der JU-LEI ging an STEVE HÜLLER. Alle 4 Junioren dieser Klasse lagen im Leistungsniveau eng zusammen.


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Daniel Lucka


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Christian Heister


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Steve Hüller


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Patryk Wolejko


In der
JU-ATH präsentierten sich zwei exzellente junge Herren, denen eine große Zukunft vorausgesagt werden darf. Platz 1 + 2 jeweils bei der NEW und DM. Etwas austrainierter und filigraner MATHIAS VUKELIC, der Frauenschwarm DANIEL KRÖNER auf die zweiten Plätze verwies. Der Vergleich eine optische Augenweide und mit viel Beifall bedacht.


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Mathias Vukelic


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Daniel Kröner


ERIC JAHN war der erklärte Favorit für die JU-SU, aber es sollte anders kommen. Schon bei der NEW imponierte PAWEL JURECZKA, eigentlich von Kopf bis Fuß. Keine Schwachstellen ! Und das Schicksal nahm seinen Lauf. Auch bei der DM gewann Pawel, jetzt gegen Fitness-Star Eric Jahn. Eric nahm´s gelassen, konnte er doch den zweiten der NEW SASCHA LÖRKE bei der DM auf Platz 3 verweisen.

Gespannt darf man jetzt auf die Saison 2004 schauen, wenn die weltbekannte 24. WFF Universum ( nur die englische NABBA Universum-Wahl -seit 55 Jahren- hat eine längere Tradition) erneut in Deutschland stattfinden wird. Wir haben dann jede Menge heiße Eisen im Feuer.


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Sascha Lörke


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Pawel Jureczka


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Eric Jahn


 
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